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Unter sachkundiger pädagogischer und handwerklicher Anleitung erleben und gestalten sie als Akteure einen Tag in der Geschichte ihrer Heimatstadt. Sie übernehmen Rollen und entwickeln gemeinsam mit ihren MeisterInnen einen historischen Alltag in einem thematisch inszenierten Raum nach historischen Ereignissen der regionalen und überregionalen Geschichte.

Unser Projekt setzt auf handlungsorientiertes Lernen, macht Geschichte erlebbar und fördert im Miteinander aller Beteiligten Verhaltensweisen wie Toleranz, Respekt und Verantwortung.

Aktueller Projektstand
Unter der Anleitung von MeisterInnen arbeiten die SchülerInnen als Knechte und Mägde in verschiedenen Zunftwerkstätten wie Schmiede, Tischlerei, Zimmerei, Bäckerei und Gaststube oder betätigen sich im Kräutergarten. Sie erlernen die Grundkenntnisse und -fertigkeiten des jeweiligen Gewerks. Sie produzieren und verwerten ihre Produkte, handeln und verhandeln. Sie kochen nach mittelalterlichen Rezepten, nehmen gemeinsam mit den MeisterInnen die Speisen ein und entspannen sich nach getaner Arbeit bei historischen Kinderspielen.

Altersabhängig können die SchülerInnen beim weiteren Ausbau unserer mittelalterlichen Stadt tätig werden – so z.B. bei der Erstellung von Fundamenten, beim Aufbau und Ausmauern von Fachwerken und historischen Fassaden, bei der Anlage von Wegen, Straßen und Grünflächen.

Diese Stufe des Projekts zielt insbesondere darauf, das Interesse der SchülerInnen an handwerklichen Berufen zu wecken, ihre diesbezüglichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erproben sowie Ihnen die befriedigende Erfahrung selbstgefertigter Produkte zu vermitteln. Das Angebot an Gewerken wird schrittweise erweitert. Die bereits genannten Zünfte sollen durch Weben Spinnen, Töpfern, Badern, Korbflechten, Schneidern u.a. ergänzt werden.

Nächste Ausbaustufe
Mit der nächsten Ausbaustufe des Projekts werden wir über die handwerklichen Tätigkeiten hinaus besondere Ereignisse in den Tagesablauf einbeziehen, wie die Belagerung der Stadt durch die Quitzows, Rituale wie Schwertleite und Bürgerschaftserwerb, Besuche besonderer Persönlichkeiten wie des Bischofs, eines Kaufmanns oder des Landesherrn sowie die Alltagsgeschichte mit Handel, Handwerk, Verwaltung und Rechtsprechung. Die SchülerInnen übernehmen dabei z. B. als Stadtrat, Stadtwache oder mit Klosterämtern Verantwortung für die Stadt und deren geistiges Leben.

Bei Fragen zum Projekt: KONTAKT
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